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BAUTAGEBUCH

18.09.2023 - Start der vorbereitenden Baumaßnahmen zum Ausheben der Eisenhartgussglocken aus dem Turm. Nach dem Aufbau des Gerüstes und dem Aufenthalt der Bauleute im Turm wird das alte Geläut am 21.09.2023 abgeschaltet.


02.10.2023 - Die Gewerke sind damit beschäftigt die Lamellen in den Schallluken zu entfernen und auf der Seite des Haupteingangs den gemauerten Mittelsteg abzutragen, ohne die vermauerten Steine zu beschädigen, da diese wieder an den alten Platz gebracht werden müssen. Die so geöffnete Stelle am Turm dient dem Aus- und Einheben der Glocken. Um die Statik des Turmes zu erhalten, werden vorläufige Querstreben nstalliert, die durch die Freilegung aller Schalllöcher für die Betrachter sichtbar sind.

04.10.2023 - Um 09:45 Uhr schwebte bereits die 1. Glocke (St. Josef) am Kran hängend aus dem Turm und wird auf dem Gehweg abgestellt. Schnell folgten die weiteren Glocken: Hl. Maria, die Angelusglocke und St. Antonius. Einige Schaulustige kommen und sind u.a. erstaunt über die Jahreszahl z.B. der Antoniusglocke: 1924 – so waren
die Glocken nun fast 100 Jahre iminsatz und man konnte die Spuren dieser Vergangenheit gut erkennen. Die alten Glocken werden von der Burggärtnerei Lenz in Niederheimbach (Hessen) übernommen und werden dort auf dem Gelände zu Ausstellungszwecken aufgestellt.

13.10.2023 - Um 8:30 Uhr steht der Transporter mit der bronzenen Fracht vor der Kirche. Die neuen Glocken werden aufgereiht vor dem Hauptportal mit Hilfe des Krans platziert und vom Gesprächskreis festlich geschmückt.

14.10.2023 - Tag der Glockenweihe

19.10.2023 - Unsere 5 neuen und geweihten Glocken werden in den Turm gehoben.

Ende Oktober 2023 bis Februar 2024 - nachdem die Glocken in die Glockenbstube verbracht worden waren, konnte die Errichtung des Glockenstuhls beginnen. Die Arbeiten konnten nicht in Gänze abgeschlossen werden, da keine Bauartgenehmigungen im Einzelfall zum Einabu der Joche für die beiden größten Glocken vorlagen. Eine solche Genehmigung ist notwendig, weil die Joche für die beiden größten Glocken (St. Antonius von Padua und St. Johannes Ev.) in einem besonderen Verfahren hergestellt werden mussten. Zu diesem Herstellungsverfahren gehört ein Gutachten, dass für die Erteilung der Bauartgenehmigungen benötigt wird. Das Finden des Gutachters erforderte wiederum Zeit. Dadurch verzögerte sich der Fortschritt unseres Projektes derart, dass die Arbeiten witterungsbedingt Ende November 2023 unterbrochen werden mussten. Mitte Januar 2024 konnten die Arbeiten am Mauerwerk wieder aufgenommen werden. Glockenstuhl und Glocken wurden gesichert, das Mauerwerk denkmalgerecht wieder hergestellt, die Schalluken montiert sowie die Elektrik für die Läutemaschinen und die Glockensteuerung vormontiert. Im Februar 20024 wurde das Gerüst abgebaut.

März 2024 bis Juni 2024 - Im März und April 2024 begleitete der Gutachter den Hetstellungsprozess der Joche für unsere beiden größten Glocken (St. Antonius von Padua und St. Johannes Ev.). Das Gutachten wurde fertig gestellt und der zuständigen Berliner Behörde zur Prüfung übermittelt. Die Bauartgenehmigungen im Einzelfall konnten Ende Mai 2024 erteilt werden. Die Joche werden derzeit durch die Firma Rincker für die End-Montage vorbereitet. Parallel läuft die Koordinierung der Frimen, die für die noch offenen Arbeiten benötgt werden. Das betriff die Einbringung der Joche in den Turm, deren Endmontage im Glockenstuhl, die Herstellung der restlichen elktrischen Anschlüsse, die Programmierung der Glockensteuerung und die Feinabstimmung der Glocken.

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